Unverhofft kommt oft - Berufsunfähig

Ein regelmäßiges Einkommen ermöglicht dem Otto-Normalbürger die wichtigsten Dinge des Alltags sicher und konstant zu finanzieren. Egal ob es sich dabei um Miete, den Einkauf, eine Finanzierungsrate für ein oder zwei Autos, den Jahresurlaub oder vieles mehr, handelt. Doch auch diese vermeintliche Sicherheit kann schnell zerplatzen.
Statistisch gesehen wird einer von vier Menschen vor dem Erreichen des Rentenalters Berufsunfähig. Dabei unterscheidet sich eine ausgesprochene Berufsunfähigkeit, entsprechend dem deutschen Versicherungsgesetz, stark von einer auch oft genannten Erwerbsunfähigkeit. Letztere setzt voraus, dass der Betroffene außer Stande ist, einen Beruf gleich welcher Art auszuüben. Die Berufsunfähigkeit bezieht sich jedoch speziell auf den
zuletzt ausgeübten Beruf.
Für einen entsprechenden Versicherungsschutz ist dies entscheidend. In den seltensten Fällen erscheint eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, da die Versicherung nicht zu einer Leistung verpflichtet ist,
sollte beispielsweise ein Bankkaufmann seinen Beruf aus bestimmten Gründen nicht mehr ausüben, wohl aber rein theoretisch noch als Reinigungsdienst einen Erwerb nachgehen können. Dabei ist es unerheblich, ob er eine solche Anstellung auch praktisch erhält.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen sichert dem Versicherungsnehmer genau das, was einem der Name erwarten lässt. In 95% aller am deutschen Markt erhältlichen Berufsunfähigkeitsabsicherungen ist die Definition eines solchen Falles identisch. In der Regel erhält der Versicherungsnehmer die versprochene Leistung, sollte es aus vorher ]definierten Gründen außer Stande sein, seinem Beruf, wie dieser vor Eintritt des Versicherungsfalls ausgeübt wurde, nachzugehen. Faktisch ermöglicht eine Berufsunfähigkeitsversicherung nahezu jedem Menschen mit einem Einkommen die finanzielle Grundlage des alltäglichen Lebens abzusichern.